Wir haben vor unserer ersten Reise in  Deutschland etwas Bargeld in NZ-Dollar und VISA Travellers Cheques besorgt. Das Bargeld hat in der Sparkasse für Erheiterung und Staunen gesorgt, denn es hat nicht nur schöne Vogel-Motive, sondern auch kleine “Sichtfenster”. Die Travellers Cheques hätten wir direkt hier lassen können, denn sie wurden dort meistens nicht akzeptiert, sodass wir den größten Teil davon hinterher umständlich wieder zurück buchen lassen mussten. Beim Tanken, Einkaufen, bezahlen von Bootstouren usw. haben wir meistens die Kreditkarten benutz (Visa + Mastercard). Mit der ganz normalen EC-Karte (Maestro) konnten wir bei den Banken dort problemlos Bargeld abheben. Das kostet bei jeder Buchung 4,- Euro Gebühr, also lohnt es sich nur dann, wenn man etwas größere Beträge abhebt und nicht nur jeweils 100 NZ$. Ich bin nicht sicher, ob man bei allen Banken Geld bekommt. Ganz sicher klappt es bei dieser:

waehrungskurs.de 

Für die Einreise benötigt man übrigens kein Visum, solange der Aufenthalt 3 Monate nicht überschreitet. Der normale Reisepass ist ausreichend, muss aber mindestens noch für 3 Monate nach dem Abreisedatum gültig sein.

Spezielle Impfungen sind nicht notwendig. Ratsam sind die gleichen Impfungen, wie auch in Deutschland, z.B. Tetanus usw.

Wer in Neuseeland ein Fahrzeug mieten möchte, der muss in der Regel eine Kreditkarte vorlegen können für die Kaution und einen gültigen Führerschein besitzen. Früher reichte der deutsche Führerschein aus, inzwischen benötigt man zusätzlich eine englische Übersetzung oder besser direkt den internationalen Führerschein. Damit darf man dann 12 Monate lang in NZ fahren.

Früher gab es ein Gesetz das folgendes vorschrieb: wer sich länger als 12 Monate in NZ aufhielt oder zum zweiten Mal nach Ablauf einer 12 Monats-Frist einreisen wollte, der musste einen Neuseeland-Führerschein (New Zealand Driver Licence) machen. Wer 12 Monate nach dem Tag der ersten Einreise keinen NZ-Führerschein hatte, der fuhr ohne gültige Fahrerlaubnis und somit ohne Versicherung! Dieses Gesetz wurde glücklicherweise im August 2005 geändert, sodass man nun nach jeder neuen Einreise 12 Monate lang mit dem deutschen Führerschein in NZ fahren darf.
Beispiel: der Tag unserer ersten Einreise war der 19. März 2004. Im Jahr 2005 endete unser 4 wöchiger Urlaub am 22. März. Das heißt: in den letzten 4 Tagen hätten wir keine Fahrerlaubnis und keine Versicherung mehr gehabt. Also hat Frank beim AA ( = Automobile Association) einen theoretischen Führerschein-Test gemacht und daraufhin seinen NZ-Führerschein bekommen.
Für die Anmeldung zu diesem Test benötigte man einen deutschen Führerschein und dazu eine englische Übersetzung. Normalerweise wurde der Internationale Führerschein als Übersetzung akzeptiert, bei uns (im Büro in Q-town) reichte sogar der EU-Führerschein, worauf man sich aber nicht verlassen konnte. Es ist ratsam sich vorher für knapp 25,- NZ$ den “Road Code” zu kaufen, auch wenn man nun keine Prüfung mehr zu bestehen braucht. In diesem Heft stehen alle Verkehrsregeln und Prüfungsfragen.
Für den Auto-Führerschein brauchte, wie gesagt, nur ein theoretischer Test bestanden zu werden. Für LKW´s und Motorräder ist der Test soweit ich weiß komplizierter. Der Test konnte normalerweise spontan in jedem Büro vom “AA” gemacht werden. Nach der Anmeldegebühr von 84,- NZ$ wurde ein Sehtest durchgeführt und ein Foto geschossen. Danach wurden Antwortfelder auf den Fragebögen frei gerubbelt (ein Wörterbuch oder Dolmetscher durften benutzt werden) und der Test wurde sofort ausgewertet (3 Fehler waren erlaubt). Man bekam eine vorläufige Bestätigung über den bestandenen Test. Der richtige Führerschein in Form einer Plastikkarte wurde nach ca. 10 Tagen per Post zugeschickt, wofür man eine Adresse in Neuseeland angeben musste. Wenn man sich also auf einer Rundreise befand, musste man voraus planen wo man in 10 Tagen sein wird. Man konnte z.B. einen Campingplatz als Adresse angeben, sollte die Leute dort aber vorher über die seltsame Post informieren.
Wie gesagt: dieser Aufwand ist inzwischen nicht mehr nötig. Mehr Infos dazu gibt es beim LTSA (Bild anklicken):

Wie schon auf der WoMo-Seite beschrieben ist die Stromspannung in Neuseeland mit 230 Volt so wie hier in Deutschland. Man kann also die deutschen Geräte dort genauso wie zu Hause benutzen. Man braucht lediglich einen Adapter für die Steckdosen mit diesen lustigen, schrägen, flachen Kontakten am Stecker (nur die beiden oberen sind wirklich nötig):

Wir hatten unsere Triband-Handys mit deutschem Vodafone-Vertrag dabei und konnten sie dort ganz normal benutzen. Telefoniert haben wir nicht, aber SMS und MMS (mit Fotos) haben wir verschickt und empfangen. In Neuseeland ist ebenfalls Vodafone der Netzanbieter, also sind wir quasi im gleichen, relativ kostengünstigen Netz geblieben. In Aotearoa gibt es noch unverstrahlte Natur = wir hatten nicht überall Empfang.
Hier sind noch ein paar wichtige Telefonnummern:
Notruf / Polizei / Ambulanz / Feuerwehr: 111
Auskunft national: 018
Auskunft international: 0172
Für mehr Infos zu Tarifen, Netzabdeckung, usw. klick auf das Symbol oder schau auf der Vodafone Internetseite nach unter dem Stichwort roaming.

Die Uhrzeit wird in Neuseeland so wie bei uns in Sommerzeit und Winterzeit unterteilt, wobei wie auch hier die Winterzeit Standard ist.

Umstellungen Sommerzeit in NZ:
Beginn: letzter Sonntag im September
Ende: Erster Sonntag im April
Sommerzeit = Standardzeit + 1 Std.
Daraus ergeben sich im neuseeländischen Sommer 12 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland, im deutschen Sommer ist Neuseeland uns nur 10 Stunden voraus.

Viele weitere Tipps gibt´s bei:

und:

<script language=" TITLE="">
<script language=" TITLE="">

 

NZ-Hauptseite

Tiere in NZ - Wohnmobil - Reiseorte - Tagebuch - Links

Reisehauptseite

Startseite